Ehrliche Selbstfürsorge im Mama-Alltag: Zwischen Zottelhaaren, Friseurbesuchen nach einem Jahr und der Magie kleiner Yoga-Momente.
Kennst du das? Du siehst diese perfekten Instagram-Feeds von Yoga-Mamas: Die Haare liegen perfekt im sleeken Dutt, die Leggings ist farblich auf die Matte abgestimmt, im Hintergrund brennt eine Duftkerze und das Kind spielt selig und leise mit Holzspielzeug daneben.
Und dann ist da dein Alltag.
Vielleicht warst du – wie ich – seit einem Jahr nicht beim Friseur. Vielleicht besteht dein „Yoga-Outfit“ aus der Schlafanzughose von letzter Nacht und einem T-Shirt, auf dem noch ein kleiner Breifleck vom Frühstück klebt. Vielleicht ist deine Yogamatte so tief in der Ecke verstaubt, dass du gar nicht mehr weißt, welche Farbe sie eigentlich hat.
Ich möchte dir heute eines sagen: Das ist okay. Mehr als das – es ist die Realität. Und genau hier beginnt echtes Yoga.

Die Freiheit, unperfekt zu sein: Warum Leistung im Yoga nichts zu suchen hat
In meinem Podcast Yoga Feeling und Mama Märchen spreche ich oft darüber, dass Mama-Sein wunderschön und gleichzeitig verdammt herausfordernd ist. Wir stehen unter einem enormen gesellschaftlichen Druck. Wir sollen die geduldige Bilderbuch-Mama sein, im Job performen, den Haushalt im Griff haben und dann bitte auch noch „Selfcare“ betreiben – natürlich hocheffizient und ästhetisch ansprechend.
Stopp.
Echte Selbstfürsorge ist keine weitere To-do-Liste. Es ist kein Optimierungswahn. Als ich neulich nach einem ganzen Jahr (ja, einem ganzen Jahr!) endlich wieder beim Friseur saß, wurde mir das wieder so richtig bewusst. Ich genieße es, wenn meine Haare schön geföhnt sind. Ich liebe dieses frische Gefühl. Aber ich weiß auch: In den Wochen davor war ich nicht „weniger wert“ oder „weniger Yogi“, nur weil ich mit meinem typischen „Mama-Bun“ und Zottelhaaren durch die Gegend gelaufen bin.
Der Vergleich ist der Dieb der Freude
Viele Mamas trauen sich nicht in ein klassisches Yoga-Studio. Warum? Weil sie Angst haben, nicht mitzuhalten. Da sitzen die Kinderlosen oder die Mamas mit älteren Kindern, die scheinbar mühelos durch den Sonnengruß fließen. Und du? Du denkst währenddessen an die To-do-Liste, die volle Windel oder die Frage, ob das Kind gleich aufwacht.
Bei mir im Yoga für geteilte Freude Club gibt es diesen Leistungsdruck nicht. Du darfst kommen, wie du bist. Mit deinem aktuellen Energielevel. Mit oder ohne gewaschene Haare.
Das Prinzip „Mini reicht immer“
Mein Mantra für dich lautet: Mini reicht immer.
Wir glauben oft, dass Yoga nur „zählt“, wenn wir mindestens 60 Minuten auf der Matte schwitzen. Aber mal ehrlich: Wie oft ergibt sich dieses Zeitfenster im Mama-Alltag wirklich, ohne dass wir es uns mühsam absparen müssen?
Yoga ist viel mehr als die körperliche Übung (Asana). Yoga ist:
- Ein tiefer Atemzug am Wickeltisch.
- Das bewusste Spüren deiner Füße auf dem Boden, während du in der Warteschlange stehst.
- Ein kurzer Check-in: „Wie geht es mir gerade eigentlich?“
Wenn du lernst, diese winzigen Inseln in deinen Tag einzubauen, verändert das dein Nervensystem nachhaltig. Es geht nicht um die Dauer, sondern um die Kontinuität und die liebevolle Zuwendung zu dir selbst.
Selbstfürsorge ist kein Luxus, sondern Notwendigkeit
Ich hatte neulich eine „Selfcare-Woche“. Ohrenarzt, Frauenärztin, Friseur. Dabei ist mir aufgefallen, wie oft wir diese Termine nach hinten schieben. Wir kümmern uns um die U-Untersuchungen der Kinder, um den Zahnarzttermin des Partners, aber wir selbst bleiben auf der Strecke.
Ich habe das Thema Perimenopause für mich entdeckt. Ein Thema, das viele Frauen in meinem Alter betrifft, über das aber viel zu wenig gesprochen wird. Wenn wir uns nicht um unseren Körper kümmern, wenn wir die Signale ignorieren, können wir nicht die Kraftquelle für unsere Familie sein.
Erinnerst du dich an die Sicherheitsanweisungen im Flugzeug? „Setzen Sie sich zuerst selbst die Sauerstoffmaske auf, bevor Sie anderen helfen.“ Genau das ist Yoga für Mamas.
Die 5-Tage-Mini-Challenge: Dein Startschuss (Start: 22.03.2026)
Weil ich weiß, wie schwer der erste Schritt ist, lade ich dich herzlich zu meiner kostenlosen 5-Tage-Mini-Challenge ein.
Was dich erwartet:
- Keine Matte nötig: Alle Übungen finden im Stehen statt. Du kannst sie in Jeans, Schlafanzug oder Arbeitskleidung machen.
- Direkt in deinen Alltag integriert: Jeden Morgen um 6:00 Uhr bekommst du eine kurze Übung per Telegram.
- Flexibilität: Du machst die Übung, wann es passt. Beim Kochen, Zähneputzen oder im Garten.
- Gemeinschaft: Über 80 Frauen sind schon dabei. Gemeinsam motiviert es sich leichter!
- Live-Abschluss: Am 26.03. treffen wir uns um 20:00 Uhr via Zoom und fügen alles zu einer wohltuenden Routine zusammen (Aufzeichnung inklusive!).
HIER ZUR KOSTENLOSEN CHALLENGE ANMELDEN
Yoga-Therapie: Warum Spüren wichtiger ist als Dehnen
Ich habe gerade eine Ausbildung zur Yoga-Therapeutin begonnen. Schon am ersten Tag wurde klar: Die wichtigste Praxis ist die Achtsamkeit.
Wenn du wütend bist, weil das Kind zum zehnten Mal den Saft verschüttet hat – spürst du die Wut? Kannst du sie wahrnehmen, ohne sie sofort an anderen auszulassen? Vielleicht hilft dir mein Trick: Ein Küchentuch nehmen und es fest auswringen, um die Energie rauszulassen. Oder dich einmal kräftig zusammen mit den Kindern ausschütteln.
Das ist Yoga. Die Verbindung zu dir selbst halten, auch wenn es im Außen stürmt.
Werde Teil der Gemeinschaft: Der Yoga für geteilte Freude Club
Wenn du merkst, dass dir diese Impulse guttun, dann ist mein Club vielleicht dein neuer sicherer Hafen. Hier gibt es keine vorgefertigten, starren Programme. Wir entwickeln die Themen gemeinsam.
- Was brauchen die Mamas gerade?
- Ist es Erdung?
- Ist es Energie?
- Ist es Entspannung für den Nacken?
Der Club ist eine Begleitung, kein Konsumgut. Wir sind eine Gruppe von Frauen, die sich ehrlich austauschen – ohne Maske, ohne Leistungsdruck.
Fazit: Nimm dir deinen Moment
Egal, ob du heute Zeit für eine ganze Yoga-Stunde hast oder nur für einen einzigen bewussten Atemzug: Es ist genug. Du bist genug.
Schreib mir doch mal in die Kommentare: Welchen kleinen „Luxus“ wünschst du dir im Alltag? Ist es der Koch, die private Haare-Wäscherin oder einfach nur 5 Minuten Ruhe im Bad?
Ich freue mich darauf, dich bei der Challenge am 22.03. zu sehen!
Höre die passende Podcast Folge von Yoga Feeling & Mama Märchen und tauche noch tiefer in die Themen Mama-sein, Selbstfürsorge und unperfekt starten ein. Wenn du Mini-Yoga direkt in deinen Alltag integrieren möchtest, findest du im Yoga für geteilte Freude Club einen geschützten Raum für Bewegung, Verbindung und ehrliche Begleitung.
Alles Liebe, Anne
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Häufig gestellte Fragen zu Yoga für Mamas
Genau hier setzt mein Prinzip „Mini reicht immer“ an. Du brauchst keine 60 Minuten am Stück. Yoga beginnt bei mir mit einer Minute bewusstem Atmen oder einer Dehnung im Stehen, während der Wasserkocher läuft. In der 5-Tage-Challenge zeige ich dir, wie du Yoga in deinen bestehenden Alltag webst, statt deinen Alltag um das Yoga herum zu planen.
Überhaupt nicht! Du kannst in Jeans, im Schlafanzug oder in Socken mitmachen. Für die Mini-Challenge am 22.03. brauchst du nicht einmal eine Matte, da wir die Übungen im Stehen machen. Komm einfach so, wie du gerade bist.
Ja, unbedingt! Meine Übungen sind „kindersicher“. Viele Mamas in meiner Community machen die Übungen einfach gemeinsam mit ihren Kindern oder während die Kleinen daneben spielen. Es geht nicht um stille Erleuchtung, sondern um echte Momente mitten im Trubel.
Yoga ist kein Wettbewerb und es geht nicht darum, sich wie eine Brezel zu verbiegen. Es geht darum, deinen Körper zu spüren und Verspannungen (wie den typischen „Mama-Nacken“) zu lösen. Wenn du dich steif fühlst, ist das eigentlich das beste Zeichen, dass dein Körper sich nach diesen kleinen Bewegungen sehnt.
Über die Autorin
Die Autorin ist Yogalehrerin und Gründerin von Yofreude | Yoga für geteilte Freude. Sie begleitet Mamas mit sanften Yoga-Impulsen, ehrlicher Selbstfürsorge und alltagstauglichen Formaten dabei, wieder in Verbindung mit ihrem Körper zu kommen – ohne Leistungsdruck, ohne Optimieren, mitten im Leben.
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