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Perimenopause Symptome erkennen

Perimenopause

Mama sein ist wunderschön. Und gleichzeitig kann es sich manchmal anfühlen, als würde wirklich alles gleichzeitig an dir ziehen. Kinder, Alltag, Partnerschaft, Termine, Verantwortung, Mental Load. Wenn dann noch Schlafprobleme, Stimmungsschwankungen, Brustspannen, stärkere PMS-Beschwerden oder plötzliche Gereiztheit dazukommen, fragen sich viele Frauen irgendwann: Ist das einfach Stress? Bin ich nur erschöpft? Oder verändern sich meine Hormone gerade wirklich? Genau darüber habe ich im Podcast Yoga Feeling und Mama Märchen mit Alexandra Braun gesprochen. Alexandra begleitet Frauen rund um Hormone, Mikronährstoffe und weibliche Gesundheit und bringt ein Thema auf den Tisch, das viel mehr Aufmerksamkeit verdient: Perimenopause Symptome beginnen oft früher, als viele denken.

Und das Wichtigste ist: Du bist nicht hysterisch. Du übertreibst nicht. Und du musst dich mit diesen Veränderungen nicht einfach abfinden. Denn je früher wir verstehen, was im Körper passiert, desto früher können wir uns unterstützen. Nicht mit Perfektion. Nicht mit Druck. Sondern mit Wissen, Körperbewusstsein und kleinen, wirksamen Schritten.

Was ist die Perimenopause überhaupt?

Wenn von Wechseljahren gesprochen wird, meinen viele den gesamten hormonellen Veränderungsprozess. Medizinisch ist das aber genauer zu unterscheiden.

Die Menopause ist streng genommen nur ein einzelner Zeitpunkt: die letzte Monatsblutung. Bestätigt werden kann sie erst rückblickend, wenn zwölf Monate lang keine Blutung mehr gekommen ist.

Davor liegt die Perimenopause – und genau dort beginnen oft schon viele Beschwerden. Diese Phase kann sich über mehrere Jahre ziehen. Bei manchen Frauen beginnt sie schon Mitte 30 oder Anfang 40. Und genau deshalb ist es so wichtig, die Anzeichen früh zu kennen.

Perimenopause Symptome: Diese Anzeichen sind typisch

Viele Frauen denken bei den Wechseljahren zuerst an Hitzewallungen. Die können dazugehören – aber sie sind längst nicht alles.

Zu den häufigen Perimenopause Symptomen gehören zum Beispiel:

  • Schlafstörungen, vor allem nächtliches Aufwachen gegen 4 Uhr
  • Stimmungsschwankungen
  • stärkere PMS-Beschwerden
  • Gereiztheit oder das Gefühl, schneller überfordert zu sein
  • empfindliche oder schmerzende Brüste
  • unregelmäßige, stärkere oder längere Blutungen
  • Wassereinlagerungen
  • Brain Fog, also Konzentrationsprobleme oder Vergesslichkeit
  • Gelenkschmerzen oder Rückenschmerzen
  • trockene Haut, trockene Augen oder trockene Schleimhäute
  • Darmbeschwerden
  • Nervosität oder innere Anspannung

Was viele nicht wissen: Auch wenn die Periode noch relativ regelmäßig kommt, kann die Perimenopause bereits begonnen haben. Genau das sorgt oft für Verwirrung – und dafür, dass Beschwerden nicht ernst genommen werden.

Warum so viele Frauen ihre Symptome erst spät einordnen

Ein großes Problem ist, dass viele Frauen zwar merken, dass sich etwas verändert, aber lange keine Sprache dafür haben. Vielleicht, weil das Thema in der eigenen Familie nie offen besprochen wurde. Vielleicht, weil im Alltag kaum Raum bleibt, in sich hineinzuspüren. Oder weil sie bei Untersuchungen hören: „Ihre Werte sind normal“ oder „Solange Ihre Periode noch kommt, sind das keine Wechseljahre.“

Das Problem daran: Frauen zweifeln dann an sich selbst.

Dabei brauchen wir genau das Gegenteil. Wir brauchen mehr Wissen, mehr Körperbewusstsein und mehr Räume, in denen Frauen sagen dürfen:
Ich merke, dass sich etwas verändert. Und ich nehme mich ernst.

Warum Mini-Bewegung in der Perimenopause so wertvoll ist

Ein Punkt aus dem Gespräch mit Alexandra Braun, den ich besonders liebe: Sie ist – genau wie ich – ein großer Fan von kleinen, machbaren Bewegungsimpulsen im Alltag.

Denn oft denken wir bei Gesundheit sofort an große Lösungen: neues Trainingsprogramm, aufwendige Routinen, radikale Ernährung, komplette Morgenroutine. Aber gerade im Mama-Alltag ist das oft nicht realistisch.

Was oft viel wirksamer ist: Mini-Bewegung. Mini-Entspannung. Mini-Regulation.

Wenn dein Nervensystem ständig unter Strom steht, wirkt sich das auch auf deine Hormone aus. Stress spielt gerade in der Perimenopause eine riesige Rolle. Kleine Bewegungsmomente können helfen, aus diesem Daueranspannungsmodus auszusteigen.

Das kann sein:

  • 2 Minuten bewusst atmen
  • kurz ans Fenster gehen und in die Ferne schauen
  • Schultern kreisen
  • sanfte Drehbewegungen im Stehen
  • eine Vorbeuge zwischen Brotdosen und Wäschekorb
  • 5 Minuten Yoga statt 60 Minuten Perfektionsanspruch

Genau deshalb ist mein Ansatz im Yoga für geteilte Freude Club so klar: Du brauchst nicht den perfekten Moment. Du brauchst einen machbaren Einstieg.
Mini reicht immer.

Hormone, Stress und warum dein Körper gerade nicht „falsch“ ist

Ein besonders wichtiger Punkt aus dem Interview: In der Perimenopause verändern sich die weiblichen Hormone nicht einfach von heute auf morgen. Sie gehen nicht gleichzeitig zurück und das kann zu typischen Verschiebungen führen.

Vor allem Progesteron sinkt oft früher ab. Das kann unter anderem dazu beitragen, dass Frauen sich angespannter fühlen, schlechter schlafen oder mehr Wassereinlagerungen bemerken. Gleichzeitig wirkt sich chronischer Stress zusätzlich auf das Hormonsystem aus.

Das bedeutet nicht, dass du jetzt alles perfekt machen musst. Aber es zeigt, warum kleine Schritte so sinnvoll sind:

  • Nervensystem beruhigen
  • Blutzuckerschwankungen reduzieren
  • regelmäßig essen
  • Schlaf ernst nehmen
  • Bewegung alltagstauglich integrieren
  • Nährstoffe nicht vergessen

Es geht nicht darum, noch mehr Druck zu erzeugen. Es geht darum, deinen Körper besser zu verstehen.

Die gute Nachricht: Die Perimenopause ist nicht nur Verlust

Was ich an dem Gespräch mit Alexandra besonders mochte: Wir haben nicht nur über Beschwerden gesprochen, sondern auch über das, was diese Phase freischalten kann.

Denn ja, hormonelle Veränderungen können herausfordernd sein. Aber viele Frauen erleben auch etwas anderes:

  • mehr Klarheit
  • stärkere Grenzen
  • weniger People Pleasing
  • mehr Verbindung zu sich selbst
  • mehr Ehrlichkeit
  • mehr Mut, für die eigenen Bedürfnisse einzustehen

Vielleicht ist die Perimenopause nicht nur ein Abschied. Vielleicht ist sie auch ein Übergang in eine neue Form von Selbstbestimmung.

Und ganz ehrlich? Ich finde, genau darüber sollten wir viel öfter sprechen.

Mikronährstoffe in der Perimenopause: Warum sie so wichtig sind

Ein weiterer zentraler Punkt aus dem Interview war das Thema Mikronährstoffe. Alexandra Braun arbeitet seit vielen Jahren genau an dieser Schnittstelle: Hormone und Mikronährstoffe.

Denn Hormone arbeiten nicht im luftleeren Raum. Damit hormonelle Prozesse gut laufen können, braucht der Körper unter anderem bestimmte Nährstoffe. Dazu gehören je nach Situation zum Beispiel:

  • Magnesium
  • Vitamin D
  • B-Vitamine
  • Zink
  • Selen
  • Omega-3-Fettsäuren

Gerade Magnesium ist für viele Frauen ein sinnvoller erster Schritt, weil es Nerven, Muskeln und das gesamte Stresssystem unterstützen kann.

Auch Omega-3 ist ein spannendes Thema – besonders, wenn du wenig Fisch isst oder dich fragst, wie gut dein Körper aktuell versorgt ist.

Wichtig ist: Nahrungsergänzung sollte nicht aus Panik passieren, sondern möglichst bewusst und passend zu dir. Gerade bei tiefergehender Begleitung kann es sinnvoll sein, den eigenen Status professionell anschauen zu lassen.

Was tun, wenn du dich nicht ernst genommen fühlst?

Leider kennen viele Frauen die Erfahrung, mit hormonellen Beschwerden nicht wirklich gehört zu werden. Vielleicht wurde dir gesagt, es sei „noch zu früh“. Vielleicht hieß es, das sei eben normal. Vielleicht wurdest du vertröstet.

Dann möchte ich dir das hier sagen:
Du darfst weiterfragen.
Du darfst dir Unterstützung holen.
Du musst Beschwerden nicht einfach aushalten.

Es gibt Fachpersonen, die sich mit Hormonen, Mikronährstoffen und weiblicher Gesundheit gezielt beschäftigen. Alexandra Braun bietet genau dazu Mentorings und Begleitung an. Mehr zu Alexandra findest du hier:

Mein wichtigster Impuls für dich als Mama

Wenn du gerade merkst, dass dein Körper sich verändert, dann fang nicht mit Druck an. Fang mit Wahrnehmung an. Nicht: „Ich muss jetzt mein ganzes Leben umkrempeln.“

Sondern eher: „Was wäre mein nächster kleiner Schritt?“

Vielleicht ist es:

  • 5 Minuten Yoga am Morgen
  • Magnesium bewusst ausprobieren
  • deine Symptome notieren
  • einen Termin bei einer spezialisierten Begleitung buchen
  • deinen Omega-3-Status testen
  • dir erlauben, deine Gereiztheit nicht als persönliches Versagen zu sehen

Denn oft ist der erste Schritt nicht die perfekte Lösung. Der erste Schritt ist: dich ernst zu nehmen.

Fazit: Perimenopause Symptome sind kein Zeichen von Schwäche

Die Perimenopause ist keine Phase, in der du einfach funktionieren musst. Sie ist auch kein stiller Abbauprozess, den man eben hinnimmt. Sie ist eine Veränderung. Und Veränderungen dürfen begleitet werden.

Je früher du verstehst, was in deinem Körper passiert, desto besser kannst du dich unterstützen. Mit Wissen. Mit kleinen Bewegungsmomenten. Mit Stressregulation. Mit Mikronährstoffen. Mit ehrlicher Begleitung.

Und vielleicht auch mit einer neuen Haltung: Nicht gegen deinen Körper. Sondern mit ihm.

Wenn du dir genau dafür mehr Unterstützung wünschst, dann schau gern in den Yoga für geteilte Freude Club. Der Club öffnet genau jetzt – und du findest dort alltagstaugliche Yoga-Impulse, Mini-Bewegung, Verbindung und Begleitung, die wirklich ins echte Mama-Leben passt.

Denn gerade in dieser Phase gilt mehr denn je: Mini reicht immer.


Höre die passende Podcast Folge von Yoga Feeling & Mama Märchen und tauche noch tiefer in die Themen Mama-sein, Selbstfürsorge und unperfekt starten ein. Wenn du Mini-Yoga direkt in deinen Alltag integrieren möchtest, findest du im Yoga für geteilte Freude Club einen geschützten Raum für Bewegung, Verbindung und ehrliche Begleitung.

Alles Liebe, Anne

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Q&A: Häufige Fragen zur Perimenopause

Was ist der Unterschied zwischen Perimenopause und Menopause?

Die Perimenopause ist die Phase vor der letzten Monatsblutung. In dieser Zeit verändern sich die Hormone bereits deutlich und erste Symptome können auftreten. Die Menopause selbst ist nur der Zeitpunkt der letzten Blutung und kann erst rückblickend bestätigt werden, wenn zwölf Monate lang keine Periode mehr gekommen ist.

Ab welchem Alter beginnt die Perimenopause?

Das ist individuell verschieden. Bei manchen Frauen zeigen sich erste Veränderungen schon Mitte 30, bei vielen eher Anfang oder Mitte 40. Entscheidend ist nicht nur das Alter, sondern ob typische Symptome auftreten und sich der Körper spürbar verändert.

Kann ich in der Perimenopause sein, obwohl meine Periode noch regelmäßig kommt?

Ja. Genau das ist sogar sehr häufig. Viele Frauen glauben, Wechseljahre beginnen erst dann, wenn die Periode unregelmäßig oder ganz ausbleibt. Tatsächlich können Beschwerden schon deutlich früher starten, obwohl der Zyklus auf den ersten Blick noch normal wirkt.

Welche Perimenopause Symptome sind am häufigsten?

Häufig sind Schlafstörungen, Reizbarkeit, PMS, Brustspannen, innere Unruhe, Stimmungsschwankungen, Wassereinlagerungen, Brain Fog und Veränderungen der Blutung. Manche Frauen haben zusätzlich Gelenkschmerzen, trockene Haut oder Schleimhautbeschwerden.

Ueber die Autorin – Anne Hammerschmidt
Anne Hammerschmidt

Über die Autorin

Die Autorin ist Yogalehrerin und Gründerin von Yofreude | Yoga für geteilte Freude. Sie begleitet Mamas mit sanften Yoga-Impulsen, ehrlicher Selbstfürsorge und alltagstauglichen Formaten dabei, wieder in Verbindung mit ihrem Körper zu kommen – ohne Leistungsdruck, ohne Optimieren, mitten im Leben.

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