Header – Anne Hammerschmidt
🎂 Birthday Special  – nur noch
00Tage
:
00Std
:
00Min
:
00Sek
Buch dir jetzt dein kostenloses 15 Min. Mama Me Time Check-in – für alle, die vor dem 18.04. buchen: 200 € Herzensbonus + persönliches Yoga-Paket Jetzt Termin sichern →

Yoga für Mamas mit Rückenschmerzen

Yoga für Mamas mit Rückenschmerzen

Yoga für Mamas mit Rückenschmerzen: Diese Übungen entlasten Rücken, Nacken und Schultern

Rückenschmerzen im Mama Alltag sind keine Seltenheit. Ganz im Gegenteil: Nach der Geburt und in den ersten Monaten oder Jahren mit Kind sind Rücken, Nacken und Schultern oft besonders gefordert. Das liegt nicht nur an der Schwangerschaft selbst, sondern auch an all den kleinen, wiederkehrenden Bewegungen im Alltag: Tragen, Stillen, Füttern, Heben, Wickeln, Bücken, Einschlafen begleiten, Spielzeug aufheben – oft in Positionen, die wenig ergonomisch und ziemlich einseitig sind. Der NHS weist ausdrücklich darauf hin, dass körperliche Beschwerden nach der Geburt auch mit dem Alltag mit kleinen Kindern zusammenhängen können, zum Beispiel mit Heben und Bücken. Genau deshalb ist Yoga für Mamas mit Rückenschmerzen so wertvoll. Nicht, weil du eine perfekte Morgenroutine brauchst oder endlich wieder 60 Minuten am Stück auf die Matte kommen musst. Sondern weil gezielte, sanfte Bewegung helfen kann, verspannte Bereiche zu entlasten, die Haltung zu verbessern und dich im Alltag wieder mehr in deinem Körper zuhause fühlen zu lassen. Die britischen Gesundheitsseiten empfehlen bei Rückenschmerzen nach der Geburt ausdrücklich, den Rücken gut zu versorgen und kräftigende Übungen einzubauen.

Warum Mamas so häufig Rücken-, Nacken- und Schulterschmerzen haben

Viele Mamas spüren die Beschwerden nicht nur im unteren Rücken, sondern vor allem auch zwischen den Schulterblättern, im Nacken oder in den Schultern. Das ist logisch: Beim Stillen oder Füttern sitzen viele Frauen über längere Zeit in einer leicht zusammengesunkenen Haltung. Dazu kommen das Tragen des Babys auf einer Seite, das Beugen über Wickeltisch oder Babybett und das ständige Heben aus ungünstigen Winkeln. NHS-Informationen empfehlen deshalb unter anderem, beim Füttern den Rücken gut zu stützen, nicht in sich zusammenzusacken und Tätigkeiten in Bodennähe eher kniend oder hockend statt mit rundem Rücken auszuführen.

Hinzu kommt: Nach Schwangerschaft und Geburt ist die Körpermitte oft noch nicht wieder so stabil wie vorher. Der Beckenboden, die tiefen Bauchmuskeln und die Rückenmuskulatur arbeiten eng zusammen. ACOG beschreibt den Beckenboden als muskulären Bereich, der mit Rücken- und Bauchmuskeln verbunden ist. Wenn diese Zusammenarbeit noch geschwächt ist, fühlt sich der Alltag oft schneller anstrengend an – gerade beim Heben, Tragen und langen Sitzen. Gleichzeitig ist eine Bauchmuskeltrennung nach der Geburt häufig und bildet sich oft in den ersten Wochen zurück.

Das bedeutet nicht, dass du dich schonen und gar nichts tun solltest. Im Gegenteil: Sanfte, kluge Bewegung ist meist hilfreicher als komplettes Nichtstun. Laut britischen Empfehlungen ist Aktivität nach der Geburt grundsätzlich möglich, sollte aber behutsam aufgebaut werden, passend zur individuellen Geburtserfahrung und zum eigenen Körpergefühl.

Warum Yoga für Mamas mit Rückenschmerzen so gut passt

Der große Vorteil von Yoga im Mama-Alltag ist: Du brauchst weder Perfektion noch viel Zeit. Schon wenige Minuten können helfen, Spannung aus Schultern und Nacken zu nehmen, die Wirbelsäule zu mobilisieren und wieder mehr Länge in den Körper zu bringen. Vor allem sanfte Übungen, bewusste Atmung und kleine Mobilisationsroutinen lassen sich leicht in den Alltag einbauen – morgens nach dem Aufstehen, nach dem Stillen oder abends vor dem Schlafengehen.

Wichtig ist dabei die richtige Erwartung: Yoga ist keine Zauberlösung nach einer einzigen Einheit. Aber es kann dir helfen,

  • verspannte Bereiche zu lockern,
  • die Haltung im Alltag bewusster wahrzunehmen,
  • die Körpermitte sanft wieder zu aktivieren,
  • Bewegungsangst abzubauen,
  • kleine Entlastungsmomente in stressige Tage einzubauen.

Gerade für Mamas ist das entscheidend, weil Beschwerden oft nicht von „zu wenig Disziplin“, sondern von Dauerbelastung und fehlender Erholung kommen.

7 sanfte Yoga-Übungen für Mamas mit Rückenschmerzen

Die folgenden Übungen sind bewusst einfach gehalten. Sie sollen dir Entlastung schenken, nicht zusätzlichen Druck machen.

1. Schulterkreisen im Sitzen oder Stehen

Setz dich aufrecht hin oder stell dich hüftbreit auf. Zieh beide Schultern langsam zu den Ohren, kreise sie nach hinten und lass sie weich nach unten sinken. Wiederhole das 8 bis 10 Mal.

Diese Übung ist ideal, wenn du viel stillst, trägst oder am Laptop sitzt. Sie hilft, Spannung aus dem oberen Rücken und dem Nacken zu nehmen und erinnert deinen Körper daran, wieder mehr Weite im Brustraum zuzulassen.

2. Nackenlänge statt Nackenzug

Setz dich bequem hin. Stell dir vor, dein Kopf wird sanft nach oben verlängert. Dann neige dein rechtes Ohr langsam zur rechten Schulter, ohne die Schulter hochzuziehen. Halte einige Atemzüge und wechsle die Seite.

Wichtig: Nicht ziehen, nicht reißen. Viele Mamas haben ohnehin schon überlastete Nackenstrukturen. Hier geht es um sanfte Länge, nicht um Dehnung mit Gewalt.

3. Katze-Kuh im Vierfüßlerstand

Komm in den Vierfüßlerstand. Mit dem Einatmen hebst du Brustbein und Sitzbeinhöcker leicht an, mit dem Ausatmen rundest du sanft den Rücken und schiebst den Boden weg.

Die Katze-Kuh-Bewegung mobilisiert die gesamte Wirbelsäule und ist besonders angenehm, wenn sich der Rücken „fest“ oder müde anfühlt. Gerade nach langem Sitzen, Stillen oder Tragen tut diese fließende Bewegung vielen Frauen gut.

4. Kindhaltung mit breiten Knien

Bring die Knie etwas weiter auseinander, senk dein Gesäß Richtung Fersen und leg die Stirn auf Hände, Kissen oder Matte ab. Die Arme können nach vorne gestreckt oder entspannt neben dem Körper liegen.

Diese Haltung schafft oft sofort ein Gefühl von Entlastung im unteren Rücken, im Schultergürtel und im Nervensystem. Wenn dein Bauch oder deine Hüften diese Position nicht angenehm finden, unterstütze dich mit einem Kissen.

5. Sanfte Brustöffnung an der Wand

Stell dich seitlich an eine Wand. Lege eine Hand mit gestrecktem Arm an die Wand und drehe den Oberkörper leicht von der Wand weg. Du solltest eine angenehme Öffnung im Brust- und Schulterbereich spüren. Dann Seitenwechsel.

Diese Übung ist besonders wertvoll, weil viele Mama-Bewegungen vor dem Körper stattfinden: halten, tragen, stillen, schieben. Eine sanfte Brustöffnung kann helfen, diese Einseitigkeit auszugleichen.

6. Beckenkippen in Rückenlage

Leg dich auf den Rücken, stelle die Füße auf. Mit der Ausatmung kippst du dein Becken leicht, sodass der untere Rücken sanft Richtung Unterlage sinkt. Mit der Einatmung löst du wieder.

Postnatale Physiotherapieblätter des NHS empfehlen genau solche kleinen Aktivierungen der tiefen Bauch- und Beckenbodenmuskulatur sowie Beckenkippungen, um unter anderem Rückenbeschwerden zu reduzieren.

7. Gedrehte Rückenentspannung in Rückenlage

Bleib auf dem Rücken, zieh die Knie an und lass sie sanft zu einer Seite sinken. Die Arme dürfen seitlich liegen. Bleib einige Atemzüge und wechsle dann die Seite.

Diese sanfte Rotation kann den unteren Rücken angenehm lösen. Geh nur so weit, wie es sich wirklich gut anfühlt.

Yoga für Mamas mit Rückenschmerzen

So integrierst du Yoga in deinen Mama Alltag

Der häufigste Denkfehler ist: „Wenn ich keine 45 Minuten habe, lohnt es sich nicht.“ Doch gerade im Mama-Leben sind kleine Einheiten oft realistischer – und damit wirksamer als ein idealisierter Plan, der nie stattfindet.

Du kannst dein Yoga zum Beispiel so einbauen:

  • 3 Minuten Schulter- und Nackenmobilisation nach dem Aufstehen
  • 5 Minuten Katze-Kuh und Kindhaltung nach dem Füttern
  • 2 Minuten Beckenkippen, bevor du abends ins Bett gehst
  • kurze Dehnungen zwischendurch statt auf die perfekte Yogastunde zu warten

Auch aus ergonomischer Sicht lohnt sich dieser Blick in den Alltag. Der NHS empfiehlt unter anderem, beim Füttern den Rücken zu stützen, ein Kissen im unteren Rücken zu nutzen, die Füße gut aufzustellen und beim Aufheben oder Baden des Babys eher zu knien oder zu hocken statt mit gebeugtem Rücken zu arbeiten.

Was du bei Yoga nach der Geburt beachten solltest

Nicht jede Übung passt zu jedem Körper – vor allem nicht kurz nach der Geburt. Wenn du noch im frühen Wochenbett bist, einen Kaiserschnitt hattest, starke Beschwerden spürst oder unsicher bist, starte besonders sanft und lass dich im Zweifel ärztlich oder physiotherapeutisch begleiten. Einige NHS-Quellen empfehlen in den ersten Wochen nach der Geburt, schweres Heben zu vermeiden und Bewegungen achtsam zu steigern; bei Kaiserschnitt gilt das besonders.

Achte außerdem auf diese Signale:

  • Schmerzen statt angenehmer Dehnung
  • Druck nach unten im Beckenboden
  • verstärkte Blutung nach Aktivität
  • deutliche Erschöpfung oder das Gefühl, dass dein Körper „zu viel“ hatte

Auch dazu gibt es klare Hinweise: Wenn die Blutung nach Aktivität wieder stärker oder röter wird, kann das ein Zeichen sein, dass du gerade über deine Grenze gehst.

Wann du Rückenschmerzen ärztlich abklären lassen solltest

Yoga kann sehr viel unterstützen, aber nicht jede Beschwerde gehört allein auf die Matte. Bitte lass Schmerzen medizinisch abklären, wenn

  • sie stark oder plötzlich auftreten,
  • in Bein oder Arm ausstrahlen,
  • Taubheit oder Kribbeln dazukommt,
  • du dich im Alltag stark eingeschränkt fühlst,
  • die Beschwerden nicht besser werden,
  • du zusätzlich Probleme mit Beckenboden, Bauchwand oder Narben hast.

Der NHS empfiehlt ohnehin, körperliche Beschwerden nach der Geburt beim Nachsorgetermin oder jederzeit mit medizinischem Fachpersonal zu besprechen, wenn sie belasten.

Fazit: Yoga für Mamas mit Rückenschmerzen darf einfach sein

Wenn du als Mama Rückenschmerzen hast, brauchst du nicht mehr Druck, sondern mehr passende Unterstützung. Yoga für Mamas mit Rückenschmerzen darf sanft, kurz und alltagstauglich sein. Es geht nicht darum, besonders beweglich zu werden oder alles „richtig“ zu machen. Es geht darum, deinem Körper zwischen Tragen, Kümmern und Organisieren wieder kleine Momente von Entlastung zu schenken.

Rücken, Nacken und Schultern tragen im Mama-Alltag unglaublich viel. Mit ein paar gezielten Übungen, etwas mehr Bewusstsein für deine Haltung und der Erlaubnis, klein anzufangen, kannst du deinem Körper genau das geben, was er jetzt braucht: Bewegung ohne Druck, Kräftigung ohne Härte und Entlastung, die wirklich ins echte Leben passt.

Wenn du dir genau dafür mehr Unterstützung wünschst, dann schau gern in den Yoga für geteilte Freude Club. Der Club öffnet genau jetzt – und du findest dort alltagstaugliche Yoga-Impulse, Mini-Bewegung, Verbindung und Begleitung, die wirklich ins echte Mama-Leben passt.

Denn gerade in dieser Phase gilt mehr denn je: Mini reicht immer.


Höre die passende Podcast Folge von Yoga Feeling & Mama Märchen und tauche noch tiefer in die Themen Mama-sein, Selbstfürsorge und unperfekt starten ein. Wenn du Mini-Yoga direkt in deinen Alltag integrieren möchtest, findest du im Yoga für geteilte Freude Club einen geschützten Raum für Bewegung, Verbindung und ehrliche Begleitung.

Alles Liebe, Anne

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Häufige Fragen zu Yoga für Mamas mit Rückenschmerzen

Hilft Yoga bei Rückenschmerzen im Mama-Alltag?

Ja, sanftes Yoga kann bei Rückenschmerzen im Mama-Alltag sehr unterstützend sein. Vor allem Übungen für Rücken, Nacken und Schultern können helfen, Verspannungen zu lösen, die Haltung zu verbessern und den Körper nach einseitigen Belastungen wie Stillen, Tragen oder langem Sitzen zu entlasten. Wichtig ist, dass du mit einfachen, angenehmen Bewegungen startest und keinen Druck aufbaust.

Welche Yoga-Übungen sind für Mamas mit Nacken- und Schulterschmerzen geeignet?

Für Mamas mit Nacken- und Schulterschmerzen sind vor allem sanfte Übungen wie Schulterkreisen, leichte Nackendehnungen, Katze-Kuh, Kindhaltung und Brustöffnungen hilfreich. Diese Übungen können verspannte Bereiche lockern und dem Oberkörper wieder mehr Beweglichkeit geben. Gerade im Mama-Alltag sind kurze Einheiten oft effektiver als lange, anstrengende Workouts.

Wie oft sollte ich Yoga machen, wenn ich als Mama Rückenschmerzen habe?

Schon wenige Minuten täglich können einen Unterschied machen. Du musst nicht mehrmals pro Woche 60 Minuten Yoga einplanen. Oft sind 5 bis 10 Minuten am Tag realistischer und hilfreicher, weil sie sich besser in den Alltag mit Kind integrieren lassen. Regelmäßigkeit ist hier wichtiger als Dauer.

Ab wann ist Yoga nach der Geburt bei Rückenschmerzen sinnvoll?

Das kommt auf deine Geburt, dein Körpergefühl und deinen Heilungsverlauf an. Grundsätzlich ist sanfte Bewegung nach der Geburt oft hilfreich, aber du solltest sehr behutsam starten und auf deinen Körper hören. Wenn du unsicher bist, starke Beschwerden hast oder einen Kaiserschnitt hattest, ist es sinnvoll, vor dem Start mit einer Hebamme, Ärztin oder Physiotherapeutin zu sprechen.

Ueber die Autorin – Anne Hammerschmidt
Anne Hammerschmidt

Über die Autorin

Die Autorin ist Yogalehrerin und Gründerin von Yofreude | Yoga für geteilte Freude. Sie begleitet Mamas mit sanften Yoga-Impulsen, ehrlicher Selbstfürsorge und alltagstauglichen Formaten dabei, wieder in Verbindung mit ihrem Körper zu kommen – ohne Leistungsdruck, ohne Optimieren, mitten im Leben.

Zum YGF Club →

Hi, ich bin Anne!

Ich unterstütze dich dabei, Selbstfürsorge(Yoga)routinen in deinen Familienalltag zu integrieren.

Für 0€

Vom “SOS” zu “Ohmmm…” in unter 1 Minute

Du suchst 1-Minuten-Übungen wie du im chaotischen Familienalltag abschalten kannst? Drück die Stop-Taste mit meinem Guide und finde Ruhe in dir.

Folge mir auf Instagram!